Was wir in der Josefstadt typischerweise machen

  • Lange Bewohner-Geschichten. Viele Josefstadt-Wohnungen sind über Jahrzehnte gewachsen — mit Sammlungen, Briefwechseln, Möbeln aus mehreren Generationen. Wir sortieren mit dem Sichten-&-Sichern-Workflow, bevor irgendetwas entsorgt wird.
  • Theater- und Verlagswelt. Im 8. Bezirk wohnen viele Menschen aus der Kultur- und Verlagswelt. Manuskripte, Briefe, Korrespondenz prüfen wir gesondert und vermitteln auf Wunsch an Archive oder die Wienbibliothek.
  • Feiner Altbau. Originaltüren, Stuckdecken, Holzparkett, oft Innenausstattung aus dem späten 19. Jahrhundert. Wir markieren empfindliche Stellen vor Beginn und übergeben mit Protokoll.
  • Ruhige Hausgemeinschaften. In der Josefstadt achten Hausgemeinschaften aufeinander. Wir kündigen Tour-Tage in der Hauseinfahrt an und arbeiten leise innerhalb der Hausordnungs-Zeiten.

Lokaler Kontext

Typische Wohnungsgrößen in der Josefstadt reichen von 60 m² (Hofseiten-Wohnungen Lange Gasse) bis 180 m² (Beletagen Skodagasse, Schlösselgasse). Hausordnungen erlauben Räumungsarbeiten meist Mo–Fr 8–17 Uhr, vereinzelt erst ab 9 Uhr. Container-Stellplätze sind in den schmalen Gassen rund um Piaristenkirche und Tigergasse fast nicht zu bekommen — wir arbeiten mit Sprinter-Touren.

Behördlicher Bezugspunkt

Verlassenschaftsverfahren für 1080 Wien werden in der Regel über das Bezirksgericht Innere Stadt Wien abgewickelt — Marxergasse 1A, 1030 Wien (Justizzentrum Wien-Mitte). Der dort zugeteilte Gerichtskommissär (Notar) führt die Erbantrittserklärungen durch. Mehr dazu in den Artikeln Verlassenschaftsverfahren in Österreich und — speziell für Wien — Bezirksgericht Zuständigkeit Verlassenschaft Wien.

Unser Vorgehen — Schritt für Schritt

  1. Erstgespräch. Telefon oder WhatsApp. 10–15 Minuten. Völlig unverbindlich. Vollen Ablauf ansehen.
  2. Besichtigung in der Josefstadt. Wir kommen zur Wohnung — oder Sie zeigen uns die Wohnung per Video-Call, wenn Sie nicht in Wien sind.
  3. Schriftliche Einschätzung & Plan. Innerhalb 1–2 Werktagen per E-Mail. Mit Leistungsumfang, Zeitrahmen und transparenter Dokumentation. 14 Tage Bedenkzeit.
  4. Räumung & Reinigung. Mit täglichem WhatsApp-Foto-Update. Übergabe an Hausverwaltung mit Übergabeprotokoll. Wertgegenstände bekommen Sie persönlich oder per versichertem Versand.

Was Sie davon haben

  • Vor-Ort-Kenntnis im 8. Bezirk — Hausverwaltungen, Hausordnungen, Container-Stellplätze, typische Wohnungsstrukturen kennen wir.
  • Festpreis-Logik. Keine Stundensätze, keine versteckten Posten. Der Zeitrahmen steht vor Beauftragung fest.
  • Haftpflichtversichert. Falls doch einmal etwas zu Bruch geht, sind Sie und der Vermieter abgesichert.
  • Tägliches Foto-Update. Sie sehen jeden Abend per WhatsApp, was passiert ist — egal ob Sie in Wien sind oder in Hamburg.
  • Mitglied Berufsverband. Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben.

Häufige Fragen zu 1080 Wien

Können Sie in der Josefstadt auch kurzfristig arbeiten?
Ja. Bei dringenden Fällen — etwa Räumungsklagen oder kurzen Mietfristen — sind wir innerhalb weniger Tage einsatzbereit. Standard-Termine in 1–2 Wochen.
Sind Container im 8. Bezirk erlaubt?
In der Josefstadt sind Container in den schmalen Gassen rund um Piaristenkirche, Tigergasse und Lange Gasse meist nicht möglich — die Stellplätze sind knapp und die Häuser stehen dicht. Eine MA-28- und MA-46-Bewilligung ist im 8. Bezirk selten zu bekommen. Wir arbeiten konsequent mit Sprintern in mehreren Etappen.
Wir sind im Ausland und kennen die Wohnung kaum. Wie funktioniert das remote?
Im 8. Bezirk besonders oft — die Josefstadt vererbt viel an Kinder und Enkel in Deutschland, der Schweiz, UK, manchmal Israel. Sie zeigen uns die Wohnung per Video-Call (10–20 Min). Schriftliche Einschätzung per E-Mail. Schlüsselübergabe über Vertrauensperson oder Tresor, dann tägliche Foto-Updates. Mehr zur Remote-Betreuung.
Was passiert mit Sammlungen, Büchern und Manuskripten?
Sehr typisch für den 8. Bezirk. Wir sortieren vor: Bücher in drei Kategorien (Antiquariats-Wert / Familien-Wert / Standardlektüre), Manuskripte und Briefe getrennt dokumentiert. Auf Wunsch vermitteln wir an Antiquare, die Wienbibliothek im Rathaus oder fachliche Archive. Erst wenn Sie den Sortier-Bericht freigegeben haben, geht etwas raus.